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Betrachtungsreise

Willkommen auf unserer Zwischenlandung! Das Luftschiff lädt zu einer Betrachtungsreise von Themen, die uns bewegen und in Bewegung halten. Zeilen, die uns betreffen, vielleicht auch betroffen machen. Anregend, informierend und mit Tiefenwirkung. Inhalte aus der Branche und Blickweisen von und mit Coworkern. Wahrnehmung und Veränderung, Unternehmertum und gesellschaftliche Strukturen. Wir helfen, die Dinge als Ganzes zu erfassen. Es bloggen für euch die Kapitäne des Luftschiffs.

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Des Menschen zweites Kleid

Räume. Sie sind gleichsam Ausgangspunkt, Zentrum unseres Handelns und Anker der täglichen Erholung. Unser Leben versinnbildlicht in den Materialien, Farben und Linien. Möbel als Fundstücke des eigenen Selbst. Ecken und Kanten werden zu einem Ganzen, zu Wänden, die unseren Charakter umrahmen. Die Wohnung als Basis und Ort der Zusammenkunft. Die Einrichtung als zweites Kleid des Menschen. Worte, die eine Tätigkeit skizzieren und die Liebe zur Innenarchitektur doch nur schematisch zeichnen. Als Innenarchitektin begleite ich nicht nur Veränderung, sondern Menschen bei der Wahl eines elementaren Weges. Entscheidungshilfe, Impulsgeber und Unterstützung in einer Welt voller Emotionen, einmal in knallig bunter Kolorierung, ein anderes Mal in schlichtem Grau.

 

Die Innenarchitektur fungiert dabei als kreatives Spiel von Puzzlesteinen, mit den Menschen und deren Wohnumgebungen als Schlüssel. Zunächst wird die Stimmung in den Baulichkeiten eingefangen. Sensibilität und Gefühl spielen dabei eine wesentliche Rolle. Nach einem Vorentwurf mit Grafiken, Mustern, Grundrissen und Konzept wird im nächsten Schritt die Leistung anhand von Angeboten abgesteckt. Ein erprobtes Netzwerk bildet dabei den Dreh- und Angelpunkt in der Gestaltung, die mit einer Einweisung und kontrolliertem Ablauf schließlich zur Umsetzung gelangt. Es ist eine Reisebegleitung durch die Welt des Wandels, mit einem verinnerlichten Bild des Raumes, geprägt von der Eigenart der Bewohner.

 

Im Interaktionsradius zwischen Zuhören, Wahrnehmung und Visualisierung, gilt es den Menschen bei der Wahl Zeit zu geben. Unsere Wohnungen stehen auch als Symbol für die Lebensphasen, deren Beginn von Überlegung getragen wird. Ob Haus, Firmengebäude oder Wohnung, jeder Ort hat seine Aussage. Dabei sind es die kleinen Dinge, die Besonderheiten, welche Bände sprechen und maßgeblich für die „Anordnung des täglichen Befindens“ beitragen. Nachhaltigkeit, Intuition und Erfahrung, wir Innenarchitekten sind visuelle Maler und die Menschen wohnen in unseren Gemälden.

 

Die Innenarchitektin des Luftschiffs: Angelika Thausing

http://coworking-luftschiff.at/kapitaene/angelika-thausing/

 

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Die unbändige Kraft des Antriebs

Am Anfang jeder Selbständigkeit steht die Idee. Ein Grundgerüst, die Basis eines jeden Schaffens. Die Verbalisierung eines Einfalls heißt nicht nur sein eigenes Tun in einer kurzen prägnanten Umschreibung zu konzentrieren, sondern auch den eigenen Nutzen für die zukünftigen Kunden zu repräsentieren und sich den Mitbewerbern zu stellen. Erst durch die Formulierung ist eine Idee bereit für die Vermarktung. Eine Idee ist aber so viel mehr, als nur der Anfang, sie ist das Zentrum des eigenen Unternehmens. Sie ist die unbändige Kraft für den Antrieb, es tagtäglich auf das Neue mit Herausforderungen umzugehen. Sie treibt uns an das zu erreichen, was wir uns vorgenommen haben. Eine Essenz der Selbständigkeit. Für mich als Texter bedeutet dies statische Strukturen aufzureißen, Freude und Gefühle, aber auch den Spieltrieb von Menschen mit einer Interaktion der Buchstaben zu verschmelzen.

Wo wir Inspiration finden? Wir arbeiten und probieren aus, stoßen auf Defizite und verspüren innere Bedürfnisse, etwas zu verbessern. Hier verstecken sich bereits Potenziale, um Gedankengut für eine eigene Unternehmung zu sammeln. Was ist uns wichtig? Eine Frage, die wir uns stellen müssen. Es darf auch nach Werten, Einstellungen und Idealen getrachtet werden. Wieso den eigenen Einfall nicht mit dem „Selbst“ nach außen bringen? Das anfängliche Konstrukt der Ideenfindung mit der eigenen Individualität zu verbinden, kann überzeugend für Kunden sein. Ein Idealfall, aber nicht unmöglich. Die eigenen Fähigkeiten zeichnen mich aus, sie sind der treibende Motor meiner Idee. Das erste „Abklopfen“ der Vorstellungen mit einer eng vertrauten Person ist hilfreich und wirkt dem „Tunnelblick“ entgegen.

Um die angestrebte Tätigkeit auf die richtige Spur zu bringen, gilt es jedoch einige Überlegungen noch im Vorfeld anzustellen. Zwingt mich meine aktuelle Lage zu einem solchen Schritt oder mache ich diesen aus vollster Überzeugung? Habe ich Defizite in meinem bisherigen Beruf erlebt, die ich gerne ändern möchte? Mehr Zeit für den einzelnen Kunden zu haben oder größerer Gestaltungsfreiraum, um sich auf einen solchen einzustellen, können Faktoren sein. Durchhaltevermögen und die Bedeutung von Erfolg und Misserfolg spielen ebenfalls eine Rolle. Warum mich die Selbständigkeit reizt, welche Gefühle damit verbunden werden und die Entwicklung einer Idee bilden treibende Kräfte im Unternehmertum. Ähnlich eines geschriebenen Textes, lebt die Idee von einer Lebendigkeit. Sie arbeitet und bewegt sich, braucht Spielraum. Sie erzeugt Emotionen und Reaktionen, zuerst in meinem, dann im Kopf meiner Mitmenschen und schließlich als Dreh und Angelpunkt in meiner Selbständigkeit.

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